Shitstorms in der Piratenpartei

Bild unter CC Lizenz von: "Piratenpartei Deutschland"

Für Außenstehende vollkommen unverständlich, aber in der Piratenpartei leider allzu üblich sind Shitstorms*, vor allem auch gegen Menschen, die die Piratenpartei nach außen hin vertreten.

Woher kommen diese Shitstorms?

Im Internet waren und sind Shitstorms nichts Unübliches. Extreme Positionen, anstößige Videos auf Youtube oder Blogeinträge zu Gendering kassieren gerne einmal, verstärkt durch die starke Vernetzung im Internet, hunderte von Kommentaren, die sich gerne auch einmal gegenseitg aufhetzen, unfundiert sind bis hin zu beleidigend.

Shitstorms sind in dem Sinne schlichtweg ein Produkt der Art des Internets. Continue Reading →

Buchreview: Die Flüsse von London


Der Roman “Die Flüsse von London” von Ben Aaronovitch wurde erst Januar 2012 veröffentlicht. Unserem AStA jedoch wurde er bereits früher zugesendet, sodass ich mich dem Roman bereits im Dezember widmen konnte.

»Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen – und der Papierkram!« Continue Reading →

Wie so eine AStA-Zeitung entsteht

Der Entstehungsprozess einer AStA-Zeitung unterscheidet sich in entscheidenden Punkten von der Vorstellung eines solchen. Denn im Gegensatz zu anderen Prozessen wie der Entstehung einer neuen Wahlordnung oder eines Haushalts wird zwar auch an der AStA-Zeitung viel kritisiert, jedoch keine konstruktive Mitarbeit geleistet.

Dieser Zustand macht es für Verantwortliche und am Entstehungsprozess beteiligte Personen umso schwieriger Kritik einzuarbeiten, denn statt konstruktiver Mitarbeit herrscht nur Stille. Bis zur nächsten Ausgabe. Continue Reading →

Warum ich mich mit Feminismus beschäftige

Sollten Frauen die gleichen Rechte wie Männer haben? Sollten Vorstände mit qualifizierten Menschen besetzt werden und nicht nur mit solchen, die Verbindungen haben, das passende Geschlecht oder sonstwie angepasst sind? Sollten Mädchen so erzogen werden, dass sie bei Interesse und oder Veranlagung auch ein technisches Studium als Möglichkeit in Betracht ziehen? Sollten auch Männer Kinderbetreuung anstreben können?

Quasi alle diese Fragen würden die Menschen in meinem Umfeld mit Ja beantworten. Und trotzdem zucken alle zusammen, wenn ich das Wort Feminismus in den Mund nehme. Oder wenn ich von Gleichstellungspolitik rede. Continue Reading →

Buchreview: Der Magierprinz

Dieses Buch habe ich erstanden, weil ich mal wieder so richtig typische Fantasylektüre lesen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Bei “Der Magierprinz” handelt es sich um den ersten Band der Osseria-Saga Trilogie von David Forbes. Weder der Autor noch die Trilogie sind groß bekannt.

“Seit tausend Jahren hat die Welt keinen großen Magier mehr gesehen – und noch viel länger ist es her, seit zum letzten Mal ein Magierkönig auf dem Thron gesessen hat. Doch jetzt mehren sich die Anzeichen, dass Prinz Gerin Atreyano der lang prophezeite Bernsteinmagier sein könnte, in dessen Macht es liegt, die Welt zu retten – oder sie zu vernichten …”

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Buchreview: Das Lied der Dunkelheit

Innerhalb von weniger als einer Woche habe ich den 800 Seiten umfassenden Roman “Das Lied der Dunkelheit” von Peter V. Brett verschlungen. Auf englisch als ‘the Painted Man’ veröffentlicht, handelt es sich um den Auftaktroman des ‘demon cycle’.

Bisher veröffentlicht wurden nebst diesem Werk der zweite Teil der Reihe (Das Flüstern der Nacht) einige Einzelromane (Der große Basar) mit unabhängigen Geschichten. Wie stets gilt, dass die englische Wikipedia eine gute Übersicht bietet. Continue Reading →

Traumtagebuch: Die Bergwerke

Dies ist ein Traum vom 03.08.2010, den ich bisher noch nicht abgetippt hatte.

Mit mehreren Leuten waren wir in das geheime Bergwerk unserer Feinde eingedrungen. Wir trugen eigenartige Anzüge, früheren Tauchanzügen mit kugelförmigen Köpfen zu vergleichen und bahnten uns so durch das stockdunkle Bergwerk. An einer Tür im Gang trafen wir auf Widerstand, der schnell mittels kleinerem Raktenbeschuss auf Tür und Mann dahinter beendet werden konnte. Alle weiteren Bergwerkarbeiter an der Tür gaben sogleich ihren Widerstand auf und reichten uns ihre Brote als Zeichen der Kapitulation.

In einem leeren, aber beleuchteten Raum trafen wir Eindringlinge uns kurz. Die Mission war fast erfolgreich beendet, jetzt hieß es nur noch zu entwischen. Jeder schlug von den drei ausgehenden Türen eine andere Richtung ein. Ich lief rechts, dann links und dann, an Nummern der Stollen orientierend, immer die größere Nummer nehmend entlang. Continue Reading →

Buchreview: Enwor 1 – Der wandernde Wald

Wolfgang Hohlbein und Dieter Winklers Enwor-Saga würde ich zu den Fantasybüchern einordnen, die man auf jeden Fall mal gelesen haben sollte. Ich widme meine Zeit also nochmal dieser epischen Saga über den Satai Skar und die Welt Enwor.
Die ursprüngliche Reihe umfasst 11 Bände, es gibt 4 weitere Folgewerke.

“Die Geschichte beginnt in der Wüste. Skar und Del, zwei erfahrene Krieger auf der Suche nach der nächsten Schlacht, sind nach einem Überfall vom Weg abgekommen und stehen kurz vor dem Verdursten. Erst halten sie die grüne Wand am Horizont für eine Fata Morgana, doch bald stellen sie erleichtert fest: Es ist tatsächlich ein Wald. Doch nicht irgendein Wald, sondern ein geheimnisvolles Gehölz, in dem ein vergessenes Volk ums Überleben kämpft und nach einem Weg sucht, ins Land seiner Ahnen zurückzukehren.”

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Buchreview: Die Königin der Schwerter

Irgendwie werden Monika Felten und ich einfach nicht warm. Ihr Schreibstil, ihre Geschichten und ihre Ideen sprechen mich einfach nicht an.
Dies ist das Review des Einzelromans “Die Königin der Schwerter“, der sowohl in einer erdachten Welt als auch in unserer Realität spielt.

“Als die Journalistin Sandra eine Affenskulptur mit geheimnisvollen Inschriften ersteigert, ahnt sie nicht, dass sie damit eine fremde Macht zum Leben erweckt. Fortan wird sie von Träumen heimgesucht, und am Tag sieht sie Bilder, die nicht ihrer Erinnerung entstammen.
Da öffnet ihr die mysteriöse Figur ein Tor in das Reich Benize jenseits unserer Welt, und eine Reise durch ein Land grausamer Dämonen und Elementarwesen beginnt. Gegenspieler und Freunde müssen sich verbünden, um Benize vor einem furchtbaren Schicksal zu bewahren.”

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Traumtagebuch: Prinzen und rote Lollis

Ich bin ein Prinz. Natürlich nur der kleine Bruder vom Thronfolger. Und trotzdem spielte ich mich bisher als sehr wichtig, gar arrogant, auf. Doch seitdem mein Bruder verschwunden ist, verändere ich mich. Tatsächlich schlendere ich nicht mehr arrogant durch die Stadt, sondern lerne Menschen kennen, allen voran die Leute am Markt.
Gerade mit einem Freund hinter dem Apfelstand plaudernd, werde ich vom Standbesitzer angepflaumt, beiseite zu gehen. Ich trete links neben den Stand. Wieder pflaumt er mich an. Kann ich es ihm denn nicht recht machen? Nein, scheinbar nicht, denn ich bin kein zahlender Kunde, sondern stehe einfach nur so in der wichtigen Verkaufsgasse im Weg rum. Continue Reading →